Tanz/Choreografie: Jenny Döll, Verena Hehl
Dramaturgie/Choreografie: Lotte Müller
Die soziale Scherenbewegung, das Auseinanderdriften in arm/reich, viel/wenig, alles oder nichts war schon lange nicht mehr so offensichtlich wie heute. Die beiden Tänzerinnen gehen der Notwendigkeit gesellschaftlicher Eliten, dem „Prinzip der Leistung“ sowie dem Phänomen „arm trotz reich“ auf die Spur. Die Körper erzählen vom Gefangensein in Rollen und Konventionen, vom gegenseitigen Benutzen und Manipulieren, vom täglichen Kampf ums Überleben. Hinter all der Geschäftigkeit lauert die leise Sehnsucht nach Begegnung. Wir suchen Nähe und flüchten dennoch vor ihr, denn wo sie entsteht weden wir verletzlich. Wer sind wir, wenn wir nicht Gewinner oder Verlierer sind?
In Kooperation mit dem E-Werk Freiburg
Gefördert durch den Landesverband freier Theater Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg
